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24.04.2019

Kinesio Tape – das heilende Klebeband für Fußballspieler

Wem sind sie nicht schon bei vielen großen Sportveranstaltungen aufgefallen: Die roten und blauen Klebebänder am Knie oder Ellenbogen oder an der Schulter eines Sportlers? Viele halten sie für ein modisches Accessoire oder sogar für ein Tattoo. Aber weit gefehlt: Es sind bunte Bänder, die Tapes genannt werden. Sie beinhalten eine heilende Wirkung, auf die nicht nur Sportler und Physiotherapeuten schwören, sondern die mittlerweile auch Hobbysportler überzeugt haben. 

Tapes sind mittlerweile in jeder Sportart zu finden, egal ob im Breiten- oder Spitzensport. Auch die Nationalmannschaft benutzt sie schon seit der WM 2002 in Japan und Südkorea. Damals hatte sich Mannschaftsarzt Müller-Wohlfahrt für das Tape interessiert und sich die Wirkungsweise erklären lassen. Seitdem wird das Tape nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch bei den Sportlern in den deutschen Fußballigen eingesetzt. Hier ist die Verletzungsgefahr bei den vielen Fußballspielen am größten und daher setzt der Physiotherapeut oder der Mannschaftsarzt Tapes ein, um bei Fußballspielern die Durchblutung anzuregen, um Gelenk- und Muskelschmerzen zu lindern sowie vor Ermüdung und Verletzungen zu schützen. Besonders bei wichtigen Fußballspielen werden die Tapes auch zur Vorbeugung eingesetzt. Die Sportler müssen ihre Leistungsstärke auf dem Rasen zeigen und Fußballfans möchten Tore sehen und Siege feiern. Erst recht, wenn sie auf eine Begegnung tippen. Welche Buchmacher die besten Quoten und spannende Wettarten haben, kann man unter dieser Quelle erfahren.

• Erfunden hat die Tapes der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase, der sie in Japan bereits seit über 40 Jahren einsetzt. Mittlerweile gibt es zwar die verschiedensten Anbieter und Namen wie Medi-Taping, Kinesio- oder auch Chiro-Taping. Aber die Wirkung und das Prinzip der Tapes ist immer gleich: Sie lindern Schmerzen, entspannen die Muskulatur und regen die Durchblutung an. 

Funktionen der Power-Tapes

Populär ist das Kinesio-Tape besonders in den letzten fünf Jahren geworden. Tapen oder Taping nennt man das Anwenden eines funktionellen Verbands in der Sportmedizin, in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Die Tapes sind aus reiner Baumwolle und mit einem hautverträglichen, klebemittelfreien Acryl beschichtet. Ihre große Elastizität erhalten sie durch dünne Gummifäden. Dadurch entsteht eine beste Bewegungsfreiheit, die eine lymphatische Massage und Durchblutung begünstigt und Verspannung und Stauung der Muskeln abbaut. Entscheidend für die Wirkung ist auch die Position des Tapes, denn die bestimmt, ob die Muskulatur aktiviert oder entspannt wird.


Der Unterschied zwischen einem klassischen weißen und einem bunten Tape ist relativ einfach: Während das weiße Tape aus unelastischen und klebenden Binden besteht und dazu dient, Gelenke zu fixieren oder angerissene Bänder zu stabilisieren, lassen die bunten elastischen Kinesio-Tapes Bewegungsfreiheit zu und haben eine massageähnliche, schmerz- und entzündungshemmende Wirkung. Die Farbe hat grundsätzlich keine Wirkungsweise. 

Wo Tapes helfen

Anwenden kann man die Tapes bei Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Sportverletzungen, Prellungen, Tennisarm, Hexenschuss und Ischias und auch bei Knieproblemen. Sogar bei Kopfschmerzen und Regelbeschwerden können spezielle Tapes nützlich sein, das sie durch ihre positive Eigenschaft der Stimulierung zur Schmerzbekämpfung beitragen. 

Fazit

Auch wenn sich der Umgang mit den bunten Tapes so einfach anhört, sollte man ein Kinesio-Tape niemals selbst anlegen. Muskeln und Sehnen müssen schon eine gewisse Spannung haben und daher ist es sinnvoll, die Tapes von einem Therapeuten oder Fachmann anbringen zu lassen. Mit einem Taping können keine von den Nerven verursachte Schmerzen behandelt werden und bei chronischen Schmerzen können Tapes auch nur ein Baustein einer Gesamttherapie sein.

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