16.05.2022

Sieben Partien ohne Sieg: Karlsruhe setzt Negativtrend fort

2. Bundesliga: 1. FC Heidenheim – Karlsruher SC, 2:0 (2:0)

Der 1. FC Heidenheim gab auch im letzten Saisonspiel eine gute Figur ab und siegte mit 2:0 gegen den Karlsruher SC. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur 1. FC Heidenheim heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck. Im Hinspiel hatten beide Mannschaften ein spannendes Duell geboten, das Karlsruhe letztendlich mit 3:2 für sich entschieden hatte.

Nach nur 30 Minuten verließ Andreas Geipl von Heidenheim das Feld, Christian Kühlwetter kam in die Partie. Mit einem schnellen Doppelpack (38./42.) zum 2:0 schockte Kevin Sessa den KSC. Mit der Führung für den FCH ging es in die Kabine. In der 80. Minute stellten die Gastgeber personell um: Per Doppelwechsel kamen Marvin Rittmüller und Konstantin Kerschbaumer auf den Platz und ersetzten Robert Leipertz und Sessa. Den Grundstein für den Sieg über den Karlsruher SC legte der 1. FC Heidenheim bereits in Halbzeit eins. Da in Durchgang zwei keine weiteren Treffer mehr fielen, war der Pausenstand am Ende auch das Endergebnis.

Heidenheim steht zum Abschluss der Saison auf dem sechsten Tabellenplatz. Ein Vorbeikommen an der Hintermannschaft des FCH gab es in diesem Fußballjahr nur selten: Lediglich 45 Gegentreffer nahm der 1. FC Heidenheim hin. Zum Saisonende hat Heidenheim 15 Siege, zwölf Niederlagen und sieben Unentschieden auf dem Konto stehen.

Wenige Spiele vor dem Saisonende rangiert Karlsruhe im unteren Mittelfeld des Tableaus. Die Spiele des Gasts in dieser Saison sorgten für hohen Unterhaltungswert. Während der KSC vorne 54-mal ins Schwarze traf, präsentierte sich die Hintermannschaft mit 55 Gegentreffern anfällig. Für den Karlsruher SC endet die Spielzeit mit einer langen Durststrecke. So wartet Karlsruhe schon seit sieben Spielen auf einen Sieg.

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