25.10.2020

Essen am Gipfel

Regionalliga West: Rot-Weiss Essen – Rot-Weiß Oberhausen, 3:0 (1:0)

Rot-Weiss Essen kam gegen Rot-Weiß Oberhausen zu einem klaren 3:0-Erfolg. Essen war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.

Cedric Harenbrock machte in der elften Minute das 1:0 der Heimmannschaft perfekt. Zur Pause reklamierte der Tabellenprimus eine knappe Führung für sich. Der RWE kam mit einer geänderten Formation aus der Kabine zurück: Felix Herzenbruch war für Kevin Grund zur Stelle. Marco Kehl-Gomez beförderte das Leder zum 2:0 von Rot-Weiss Essen über die Linie (47.). In der 58. Minute stellte Oberhausen personell um: Per Doppelwechsel kamen Shun Terada und Raphael Steinmetz auf den Platz und ersetzten Shaibou Oubeyapwa und Dominik Reinert. In der 63. Minute wechselte Essen Joshua Endres für Isaiah Young ein, einen nominellen Verteidiger für einen anderen. Der RWE nahm in der 77. Minute einen Wechsel zweier etatmäßiger Verteidiger vor, als Harenbrock für Amara Conde vom Platz ging. Ehe der Abpfiff ertönte, war es Simon Engelmann, der das 3:0 aus Sicht von Rot-Weiss Essen perfekt machte (90.). Am Ende stand Essen als Sieger da und behielt die drei Punkte verdient zu Hause.

Ohne Gegentreffer geblieben und drei Zähler eingeheimst – der RWE ist weiter auf Kurs. Erfolgsgarant für das gute Abschneiden von Rot-Weiss Essen ist die funktionierende Defensive, die erst fünf Gegentreffer hinnehmen musste. Rot-Weiss Essen ist in dieser Saison immer noch ungeschlagen. Die Bilanz lautet sechs Siege und drei Unentschieden. Essen erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien 13 Zähler.

RWO holte auswärts bisher nur fünf Zähler. Der Gast findet sich derzeit in der unteren Tabellenhälfte wieder: Rang 14. Zwei Siege, vier Remis und fünf Niederlagen tragen zur Momentaufnahme von Rot-Weiß Oberhausen bei.

Als Nächstes steht für den RWE eine Auswärtsaufgabe an. Am Samstag (15:30 Uhr) geht es gegen die Zweitvertretung des FC Schalke 04. Oberhausen empfängt – ebenfalls am Samstag – den SC Wiedenbrück 2000.

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