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08.08.2018

Ein Überblick über die Geschichte der Fußballeuropamannschaft

Die Geburtsstunde der Fußball-Europameisterschaft war bereits 1958. Insgesamt spielten 17 Teams von 1958-1960 die vier Teilnehmer für die Endrunde in Frankreich aus.

1960 fand die erste Fußball-Europameisterschaft in der Geschichte in Frankreich statt. Große Nationalmannschaften wie Deutschland, Italien und England traten jedoch nicht an. Die Sowjetunion wurde erster Fußballeuropameister nachdem sie im Finale nach einem 2:1 Jugoslawien auf den zweiten Platz verwiesen hatte.


Auch die Fußball-EM 1964, die in Spanien ausgetragen wurde, fand nach dem gleichen System wie die vorangegangene EM statt. In über zwei Jahren wurden im KO-System die vier Halbfinalisten ermittelt. Auch bei dieser EM nahm Deutschland nicht Teil. Im Finale traf Gastgeberland Spanien auf den Vorjahresmeister, konnte ihn aber durch ein 2:1 besiegen. Da die Europameisterschaft immer mehr Zuschauer begeisterte nahm die FIFA das bisher von der UEFA ausgerichtete Turnier in ihren Spielkalender auf.

1968 wurde die dritte Europameisterschaft in Italien ausgetragen und bescherte der italienischen Nationalmannschaft auch den Europameisterschaftstitel. Damals gab es noch kein Elfmeterschießen. Stand es nach einer Verlängerung noch unentschieden wurde eine Münze geworfen. Bei diesem Finale wurde jedoch ein Wiederholungsspiel angesetzt. Nach dem Italien das Halbfinale gegen die Russen durch das Los der Münze gewann, bedurfte das Finalspiel zwischen Italien und Jugoslawien nach einem 1:1 trotz Verlängerung einer Wiederholung. Dieses gewannen die Italiener schließlich mit 2:0.

Bei der Fußball EM 1972 in Belgien gelang es der deutschen Nationalmannschaft erstmalig nach ihrem Weltmeistertitel 1954 einen Titelgewinn zu erkämpfen. Sie besiegten im Finalspiel mit einem überlegenen 3:0 die Fußballelf aus der Sowjetunion. Nach diesem Erfolg hatten die deutschen Akteure nur noch ein Ziel, zwei Jahre später ihren Triumph bei der Heim-WM wiederholen, was ihnen auch tatsächlich gelang.

Austragungsort der EM 1976 war Jugoslawien. Deutschland, welches die letzte EM und WM gewonnen hatte galt als der große Favorit. In dem nervenaufreibenden Endspiel gegen die Tschechoslowakei stand es in der 90. Minute 2:2. Erstmalig wurde das Elfmeterschießen für eine Entscheidung herangezogen, bei dem Deutschland der Tschechoslowakei unterlegen war. Es ist das einzige entscheidende Elfmeterschießen dass die deutsche Nationalmannschaft verloren hat.


Für die EM 1980 war Italien das Gastgeberland. Erstmalig umfasste die Endrunde 14 Spiele und war somit wesentlich umfangreicher als die vorangegangenen Europameisterschaften. Im Endspiel gewann Deutschland gegen Belgien mit 2:1 und wurde zum zweiten Mal Europameister.

1984 wurde für die Franzosen das Europameisterschaftsjahr schlechthin. Nicht nur dass sie Gastgeberland waren, sie erzielten auch den EM-Titel. Obwohl der Abwehrspieler Yvon Le Roux noch in der 86. Minute die rote Karte bekam, schlugen die Franzosen Spanien mit 2:0.

1988 fand die Fußballeuropameisterschaft in Deutschland statt. Im Endspiel standen sich im Münchner Olympiastadion die Niederlande und die Sowjetunion gegenüber. Das 2:0-Tor von Marco van Basten ging als Jahrhunderttor in die Geschichte ein und die Niederlande wurden Europameister.

Für die EM 1992 war Schweden das Austragungsland. Ursprünglich war Dänemark gar nicht für die Endrunde qualifiziert sondern rückte durch den Ausschluss Jugoslawiens wegen des Balkankonflikts nach. Im Endspiel Dänemark gegen Deutschland galt die deutsche Nationalelf als haushoher Favorit verlor das Finale aber 0:2 gegen den Außenseiter Dänemark.


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Erstmals waren bei der EM 1996 in England 16 Mannschaften vertreten. Zum dritten Mal in der EM-Geschichte erzielte die deutsche Nationalelf durch den Golden Goal von Oliver Bierhoff im Endspiel gegen die Tschechoslowakei mit einem 2:1 Sieg die Europameisterschaft.

Zum ersten Mal wurde 2000 die Europameisterschaft in zwei Ländern ausgetragen. Die Nachbarländer Niederlande und Belgien richteten das Turnier gemeinsam aus. Die beiden Finalisten Italien und Frankreich lieferten sich ein spannendes Duell bis der französische Spieler David Trezguet durch den zweiten Golden Goal in der EM-Geschichte Frankreich mit einem verdienten 2:1 zum Sieg führte.

Bei der EM 2004 in Portugal sorgte die Nationalelf Griechenlands durch ihre überragende Siegesserie für eine Sensation. Griechenland zeigte sich als Meister der Effektivität und erzielte durch einen Kopfschuss von Angelos Charistaeas das siegreiche 1:0 und wurde Europameister.

2008 wurde die EM wieder von zwei Gastgebern ausgetragen. Diesmal waren Österreich und die Schweiz Gastgeber. Das Endspiel zwischen Deutschland und Spanien wurde vor dem Anpfiff noch als ein Spiel auf Augenhöhe angesehen. Jedoch dominierte die spanische Nationalelf das gesamte Spiel und gewann es mit 1:0.

Bei der EM 2012 waren Polen und die Ukrainer Austragungsländer. Bei dem Finale in Warschau zeigten die Spanier im Endspiel gegen Italien erneut was sie konnten und gewannen das Spiel überlegen mit einem 4:0 Sieg.

Die Europameisterschaft 2016 in Frankreich hatte erstmalig 24 Mannschaften, die an der EM teilnahmen. Auch wurde erstmals bei einer EM das Achtelfinale ausgetragen bei dem die Isländer sensationell über den Favoriten England siegten. Auch das Finale war nichts für schwache Nerven. Obwohl die Franzosen das favorisierte Team waren scheiterten sie an dem portugiesischen Tormann Rui Patricio und verloren 0:1 gegen Portugal.

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