05.12.2017

FC Erzgebirge Aue in der Pflicht

2. Liga: FC Erzgebirge Aue – SV Darmstadt 98 (Freitag, 18:30 Uhr)

Nach zehn sieglosen Ligaspielen in Serie will der SV Darmstadt 98 gegen den FC Erzgebirge Aue dem Negativtrend ein Ende setzen und wieder die volle Punktezahl einfahren. Am vergangenen Sonntag ging Aue leer aus – 0:4 gegen Dynamo Dresden. Auf heimischem Terrain blieb Darmstadt am vorigen Sonntag aufgrund der 0:1-Pleite gegen Jahn Regensburg ohne Punkte.

Im Angriff des FC Erzgebirge Aue herrscht Flaute. Erst 16-mal brachte der Gastgeber den Ball im gegnerischen Tor unter. In den letzten 13 von 15 Spielen von Aue in der 2. Liga sind mehr als 1,5 Tore gefallen. Beleg für das durchwachsene Heimabschneiden von Aue sind elf Punkte aus acht Spielen. Die Bilanz des FC Erzgebirge Aue nach 16 Begegnungen setzt sich aus fünf Erfolgen, vier Remis und sieben Pleiten zusammen. Aue bekleidet mit 19 Zählern Tabellenposition 15.

Der SV Darmstadt 98 musste schon 29 Gegentreffer hinnehmen. Nur zwei Mannschaften kassierten mehr Tore. Lediglich sieben Punkte stehen für den Gast auswärts zu Buche. Der aktuelle Ertrag der Elf von Coach Torsten Frings zusammengefasst: viermal die Maximalausbeute, sechs Unentschieden und sechs Niederlagen. Darmstadt lag in dieser Saison in der 2. Liga 492 Minuten zurück. Das ist der dritthöchste Wert des Wettbewerbs. Mit lediglich 18 Zählern aus 16 Partien steht Darmstadt auf dem Abstiegsrelegationsrang.

Die Kontrahenten liegen in der Tabelle beinahe gleichauf. Lediglich ein Zähler trennt die Teams aktuell. Gegen den SV Darmstadt 98 soll für den FC Erzgebirge Aue das möglich werden, was in den letzten fünf Spielen verwehrt geblieben ist: ein dreifacher Punktgewinn. Aue scheut sich auch vor robusten Aktionen nicht. Den Eindruck gewinnt man zumindest beim Blick in die Kartenstatistik, die 41 Gelbe, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte aufweist. Die Zuschauer dürfen ein ausgeglichenes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften erwarten – zumindest lässt das bisherige Saisonabschneiden der beiden Teams diese Schlussfolgerung zu.

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